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15.03.2017 - 17:53 Uhr

Giants gewinnen mit viel Geschick und Kampf

Sportkreis Höxter (rw). Vor dem direkten Duell zwischen dem Warburger SV und TV Bad Driburg mussten beide Teams eine Niederlage einstecken. Profitiert hat davon der HLC Höxter, der jetzt auf Rang drei schielt. Richtig bitter verlief indes das Spiel der Driburger Damen.

 Herren-Bezirksliga: TuRa Elsen - HLC Höxter 68:78. „Wir haben sehr gut begonnen, nutzten die Vorteile unter dem Korb und zogen schnell auf 21:9 davon“, sagte HLC-Coach Thomas König. Vor allem Sebastian Sagebiel war nicht von seinen Gegnern zu stoppen. Dazu streute Nico Giefers einige Dreier ein und alles lief nach Plan - 26:16 nach dem ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt stellte Elsen auf Zonenverteidigung um und dies schmeckte den Giants gar nicht. Die Führung wurde nicht nur verspielt, sondern der Gastgeber führte zur Halbzeit mit 42:38. Im dritten Viertel wieder umgekehrte Vorzeichen: Höxter machte in der Verteidigung mächtig viel Druck. Elsen wirkte verunsichert und konnte nur noch an der Linie punkten. In der 24. Minute holte man sich die Führung zurück. Julian Böttcher zog energisch zum Korb und wurde dabei gefoult. Er traf nicht nur den Korbleger, sondern auch den anschließenden Freiwurf. Der HLC baute seine Führung weiter aus und führte nach dem dritten Durchgang mit 62:53. „Zwar gab Elsen nie auf, aber richtig ran kamen sie nicht mehr. Wir haben mit viel Geschick und Kampf dieses Auswärtsspiel gewonnen“, so König.

HLC Höxter: N. Giefers (22), Sagebiel (18), Böttcher (11), Adamenko (11), Pedt (8), Feldmann (6), Schlüter (1), Klink (1), Probst, L. Giefers.

TV Bad Driburg - Detmolder TV 51:70. Im Gegensatz zur 46:88-Niederlage im Hinspiel war für die Kurstädter in diesem Spiel mehr drin. „Wir haben nicht unbedingt verdient verloren“, sagte TV-Spielertrainer Marius Müller nach dem Top-Spiel gegen den Liga-Zweiten. Im ersten Viertel musste man sich mit vier Punkten geschlagen geben. Bis auf den Auftritt im letzten Durchgang stand die Defense der Driburger richtig gut. „Das Problem war erneut die geringe Trefferquote. Wir haben uns in der Offense viele gute Würfe erarbeitet, diese dann allerdings dann nicht getroffen. So haben wir es nicht geschafft, einen für den Sieg dringend benötigten Run zu starten“, berichtete Müller. So gab es am Ende wieder eine Niederlage gegen den Detmolder TV. Es war die bereits dritte Pleite in Folge für die Hausherren, die diese Negativ-Serie am Samstag in Warburg beenden wollen.

TV Bad Driburg: Y. Giefers (13), Witt (10), Martin (7), Ewers (7), Müller (5), Bayat (2), Reske, Köster.

SC GW Paderborn II - Warburger SV 77:72. Für den Warburger SV ging zum Auswärtsspiel nach Paderborn gegen den Tabellennachbarn. Es war im Vorfeld klar, dass der Sieg auf jeden Fall Pflicht ist. Zunächst schien die Aufgabe durchaus machbar, da man das Hinspiel recht deutlich für sich entscheiden konnte. Doch die Gastgeber hatten für das wichtige Spiel im Abstiegskampf alle zur Verfügung stehenden Kräfte mobilisiert und so wurde schon in den ersten zehn Minuten klar, dass es eine enge Partie werden würde. Auch im zweiten Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzten und so ging es mit einem Stand von 32:32 in die Halbzeit. In der Pause bemängelte Coach MarcelLücking vor allem die fehlende Intensität im Spiel der Gäste. Allerdings half die Ansprache wenig und die Warburger verschliefen, wie leider fast schon gewohnt, die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte. In dieser Zeit konnten sich die Gastgeber mit zehn Punkten absichern. Zwar konnte man wieder auf fünf Punkte aufschließen, allerdings gelang es den Gästen bis zu Ende des Spiels nicht, vollends aufzuschließen. Dadurch stand am Ende einmal mehr eine ärgerliche 77:72-Niederlage zu Buche. „Vor allem das Umschalten von Angriff auf Verteidigung verlief bei uns gegen die deutlich älteren Paderborner fiel zu langsam. Dadurch sind die immer wieder zu leichten Punkten gekommen, wodurch das Spiel letzten Endes verloren ging“, resümiert Trainer Marcel Lücking.

Damen-Bezirksliga: TV Büren - TV Bad Driburg 53:51. Ein positives Ergebnis bleibt nach der Niederlage: Wenn es zum direkten Vergleich kommen sollte, dann haben die Kurstädterinnen die Nase vorne. In der ungewohnten Halle mussten sich die Gäste erst anpassen. Das schaffte die Mannschaft um Spielertrainerin Friederike Flemming-Schmidt aber sehr gut und legte einen blitzsauberen Start hin. Doch auf die 10:2-Führung antworteten die Bürenerinnen mit einem 10:0-Run. Im zweiten Viertel stand Driburg in der Defense richtig gut und ließ nur einen Korb zu. Weil man selber 13 Punkte markierte, ging es mit einer 27:18-Führung in die Pause. Doch dann meinte Flemming-Schmidt: „Büren hat richtig stark losgelegt. Wir sind mit der ungewohnten Halle gar nicht mehr zurechtgekommen und haben vorne ein paar Bälle verdaddelt.“ Trotz der Schwächephase ging der Gast mit einem Punkt Vorsprung in die letzten zehn Minuten. Die Führung wechselte sich fortan immer wieder ab. Als es auf die letzten Sekunden zuging, unterbrach die Spielertrainerin die Partie. „Ich hätte viel früher die Auszeit nehmen müssen. Es war mehr drin und daher sehr ärgerlich“, sagte sie. Man konnte so die Niederlage nicht mehr abwenden. Die beste Spielerin beim TV Bad Driburg war Henrike Kleinert. „Sie hat saustark gespielt. Obwohl Henrike gegen die Center körperlich unterlegen war, hielt sie gut dagegen und holte mehrere Rebounds. Ohne sie hätten wir deutlicher verloren“, lobte Flemming-Schmidt.

TV Bad Driburg: Flemming-Schmidt (17), Lammert (12), Kleinert (8).

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